Bereits vor einigen Tagen habe ich meine Meinung zur Zukunft von Mobile VR geäußert. Die technischen Voraussetzungen für ein uneingeschränktes Mobile VR Erlebnis sind bislang nicht geben. Dies bedeutet jedoch nicht, dass der Spaßfaktor nur Gefrierschranktemperatur erreicht.

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Ausschlaggebend für aufkommenden Spaß sind nicht nur erstklassige VR Inhalte. Auch die VR Brille muss über einige elementare Eigenschaften verfügen.
Welche Eigenschaften das sind, sehen wir uns anhand unseres Tests der Aukey VR Brille an.

Verpackungsinhalt

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In der Verpackung befindet sich neben der VR Brille noch ein Mikrofaser Putztuch, eine Anleitung und eine Garantiekarte.

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Verarbeitung

Das Gehäuse der VR Brille besteht komplett aus Kunststoff. Dies wirkt aber keineswegs billig und ermöglicht eine leichte Bauweise. An den Seiten befindet sich jeweils eine Einstellmöglichkeit für den Fokus. Dies ermöglicht auch Brillenträgern die Nutzung der VR Brille. Das Einstellrad auf der Oberseite dient zur zur Anpassung des Augenabstandes.

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Die elastischen Gurte der VR Brille lassen sich mittels Klettverschluss gut an den Kopf anpassen. Eine Schaumstoffpolsterung sorgt für ein angenehmes Tragegefühl.

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In der Praxis

Um das Smartphone in die Halterung einzulegen, muss die Klappe an der Vorderseite der VR Brille geöffnet werden. Dies funktioniert dank des Magnetverschlusses schnell.
Bis hierher war der Eindruck der Aukey VR Brille durchweg positiv. Leider stellt sich das Einlegen des Smartphones in die Halterung als eine echte Tortur heraus.
Da die Halterung Smartphones bis zu einer Größe von 6 Zoll aufnehmen kann, kommt auf zwei Seiten ein Federmechanismus zum Einsatz. Drückt man beim einlegen des Smartphones erst einmal eine Seite der Halterung weg, ist eine wahnsinnige Fingerakrobatik notwendig, da der zweite Federmechanismus auch auseinander gezogen werden muss. Auch wer viele Nerven hat, verliert sie spätestens jetzt.
Es gibt jedoch noch eine weitere Möglichkeit. Man zieht beiden Federmechanismen auseinander und schiebt das Smartphone von der Seite in die Halterung. Leider hat auch das einen Nachteil, denn unweigerlich wird man einen Schalter am Smartphone betätigen. Das ist einfach nervend.

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Hat man diesen Schritt erst einmal erledigt, dann kann es losgehen. VR Inhalt auf dem Smartphone starten, Klappe schließen und VR Brille aufsetzen.

Erst einmal wird der Abstand der Linsen eingestellt und der Augenabstand angepasst. Dies sollte ein möglichst scharfes Bild ergeben. Im Test funktionierte das gut.
Beim betrachten verschiedener VR Inhalte stellte sich die Abbildungsleistung für eine 25€ VR Brille als erstaunlich gut heraus. Natürlich sollte man kein Gear VR Erlebnis erwarten.

Leider fehlt der Aukey VR Brille eine Möglichkeit zur Bedienung des Smartphones. Hier muss auf ein Bluetooth Controller zurückgegriffen werden.

 

Fazit

Die Aukey VR Brille bietet einen günstigen Einstieg in die Mobile VR Welt. Für einen günstigen Preis bekommt man eine gut verarbeitete Brille mit einer erstaunlich guten Abbildungsleistung.
Das umständliche befestigen des Smartphones trübt den Gesamteindruck leider etwas.

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Test: Aukey VR Brille
Verarbeitung7
VR Erlebnis8
Handling6
Preis8
Was uns gefällt:
  • Gute Abbildungsleistung
Was uns nicht gefällt:
  • Umständliche Halterung
7.3Gesamtwertung

Über den Autor

Frank

Firmeninhaber und bereits seit über drei Jahrzehnten leidenschaftlicher Technikfan.

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