Powerbanks gibt es mittlerweile in allen erdenklichen Preislagen, Kapazitäten und Farben. Die Übersicht zu behalten fällt bei dieser schier endlosen Anzahl von externen Akkus sehr schwer.
Auch ich suchte eine ganze Zeit Weile nach einer Powerbank, die meinen Ansprüchen entspricht. Diese sollte vor allem in der Lage sein, ein iPad Pro, auch während der Benutzung, zu laden. Genau an dieser Aufgabe scheiterten alle meine günstigen Powerbanks.

Doch welche Figur gibt hier die Anker PowerCore Edge ab?

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Die Powerbank wird in einer schlichten, aber keinesfalls billig anmutender Verpackung geliefert.
Was als erstes auffällt ist die mitgelieferte Tasche. Diese ist aus Filz und wirkt recht hochwertig. Ein Magnetverschluss sorgt für ein einfaches verschließen und öffnen.  Alle Anschlüsse der Powerbank sind auch mit Tasche zugänglich. Dies ist ausgesprochen praktisch.
Weiterhin befindet sich in der Verpackung ein USB-Kabel und zwei Infoblätter.

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Doch eigentlich ist der externe Akku von Anker viel zu schade um ihn in der Tasche zu lassen. Warum das so ist wird einem bewusst, wenn man ihn erst einmal herausgeholt hat. Die Powerbank wirkt sehr edel und ist fantastisch verarbeitet. Die Gehäuse Ober- und Unterseite ist komplett aus Aluminium. Das sieht nicht nur nach einem Premium Produkt aus, sondern es fühlt sich auch so an.
Natürlich sollte man bei dieser Wahl des Materials nicht auf ein Leichtgewicht hoffen. Mit einem Gewicht von knapp 620 Gramm inklusive Tasche, ist „leicht“ sicherlich das falsche Wort. Dafür erhält man aber auch einen bärenstarken 20000 mAh Akku in Premium Qualität.

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Was leistet die Powerbank?

Die Powerbank verfügt über zwei USB-Anschlüsse zum aufladen verschiedener Geräte. Diese Anschlüsse verfügen über die sogenannte PowerIQ Technologie (Anker eigen). Diese Technologie sorgt dafür, dass die angeschlossenen Geräte immer mit der optimalen Stromstärke aufgeladen werden. Bei anderen Powerbank ist es meist der Fall, dass die USB-Anschlüsse beispielsweise mit „2.1A“ und „2.4A“ beschriftet sind. Dies ist hier nicht der Fall. Beide Anschlüsse liefern immer die optimale Stromstärke.
Die Restkapazität des externen Akkus wird durch vier blaue LED signalisiert. Diese Einteilung in 25% Schritten reicht meines Erachtens vollkommen aus. Mit Hilfe der vorhandenen Taste, kann auf Wunsch die verbleibende Kapazität immer abgefragt werden.
Komplettiert wird alles durch einen Micro-USB-Anschluss zum laden der Powerbank.

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Doch das schönste Gehäuse nutzt nicht viel, wenn die Leistung nicht stimmt. Wie schlägt sich die Anker PowerCore Edge beim laden des iPad Pro und anderen Geräten?

Kurze und knappe Antwort: Super! Die Powerbank lädt das iPad Pro problemlos. Auch unter Last wurde das iPad Pro problemlos geladen. Selbst das parallele laden eines iPhone 6 Plus stellt für das Anker PowerCore Edge kein Problem dar. Wer nun mit einem quälend langsamen Ladevorgang rechnet, den muss ich enttäuschen. Bei meinem iPhone 6 Plus konnte ich gefühlt keinen Unterschied zum original Ladegerät feststellen.
Eine Frage, die häufiger bei Powerbanks gestellt wird, möchte ich abschließend noch beantworten. Nein, ein aufladen der Powerbank und ein gleichzeitiges laden eines Gerätes ist leider nicht möglich.

 

Mein Fazit: Die Anker PowerCore Edge ist für mich die beste Powerbank auf dem Markt. Mit einem Preis von über 40€ ist diese zwar nicht preiswert, bietet aber Premium Qualität und einen einwandfreien Ladevorgang.

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Test: Anker PowerCore Edge 20000
Verarbeitung9.5
Ladevorgang10
Ausstattung9
Was uns gefällt:
  • Design
  • Tasche inklusive
Was uns nicht gefällt:
  • Qualität der Tasche
9.5Gesamtwertung

Über den Autor

Frank

Firmeninhaber und bereits seit über drei Jahrzehnten leidenschaftlicher Technikfan.

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